Neuer Fiat Panda 2012 – Minimalismus gepaart mit Umweltfreundlichkeit

Die erste Baureihe des Fiat Panda ging 1980 bis 2003 in die Produktion und zählt mit über vier Millionen verkauften Exemplaren zu einem der erfolgreichsten Modelle von Fiat. Dabei war das Konzept des Kleinstwagen auf Minimalismus und Funktionalität ausgelegt. Auf der IAA in Frankfurt wurde 2011 die dritte Generation des Wagens vorgestellt, die seit März 2012 im Handel erhältlich ist. Im Vergleich zu der Ur-Form ist die neueste Generation von der äußeren Erscheinung moderner und nicht mehr so kastenförmig. Sie setzt allerdings auch auf bewährte Merkmale des alten Modells, wie z.B. das offene Ablagefach im Armaturbereich, zu dem jedoch auch schließbare Fächer hinzugekommen sind. Auch sparsamer ist der Panda geworden: In der Dieselversion 1.3 16V Multijet Start+Stopp verbraucht man bei einer Leistung von 55 kW (75 PS) kombiniert bloß 3,9 Liter. Der CO2-Ausstoß beschränkt sich auf 104 g/km (CO2-Effizienzklasse B).

Fiat Panda 2012

Der neue Fiat Panda 2012 – modern minimalistisch

Der Panda, dessen Basis die modifizierte Plattform des Fiat 500 und des Lancia Ypsilon bildet, wird grundsätzlich in vier verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten – Pop, More, Easy und Lounge. Der Diesel ist ab 13.790 Euro allerdings nur in der Lounge-Variante erhältlich. Diese umfasst serienmäßig unter anderem eine Start/Stopp-Automatik, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, ein Autoradio mit MP3-fähigem CD-Player und sechs Lautsprechern, manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber für vorn und elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel.

Fiat Panda neu 2012 Kleinstwagen

Fiat Panda 2012: Die dritte Generation des Kleinstwagens in der Rückansicht

Erweitern lässt sich der Panda mit verschiedenen Paketen, die z.B. mit einer Blue&Me Freisprechanlage, Multifunktionstasten am Lenkrad und einer Vorrüstung für ein Navigationsgerät auf die technische Ausstattung aufbauen. Allerdings lassen sich auch einzelne Elemente hinzubuchen, wie etwa Nebelscheinwerfer, ein elektrisches Glasschiebedach, hintere Parksensoren oder eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Weiterhin stehen zehn verschiedene Farben für den Panda zur Auswahl, wie etwa (neben den Standardfarben) ein frisches Orange oder ein sattes Violett. Auch was die Farbe der Inneneinrichtung angeht, kann man sich zwischen den Kombinationen von Grau mit Rot, Blau oder Sand entscheiden. Schlussendlich liegt man im Durchschnitt bei einem Preis um die 17.000 Euro, bei dem so manch andere Modelle in dem Segment erst einmal anfangen. Es lässt sich also erkennen, dass der Panda weiterhin eher auf die wichtigsten Elemente eines Fahrzeugs setzt und von zuviel Schnickschnack absieht.

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