Fiat stellt drei Restwertriesen 2017

Aufs Neue haben Focus Online und die Sachverständigenorganisation Bähr & Fess Forecast die Restwertriesen unter den gängigsten Pkw-Modellen ermittelt. Das Prüfteam beschäftigte sich mit der Frage, wieviel die Fahrzeuge in vier Jahren noch wert sind und ermittelte für jedes Fahrzeugsegment die Spitzenreiter mit dem höchsten prozentualen Werterhalt sowie mit dem niedrigsten absoluten Wertverlust. Zu den Restwertriesen 2017 zählen gemäß der Prognosen gleich drei Fahrzeuge des Herstellers Fiat: der 500L, der Fiat 500C und der Fiat Freemont.

Der Fiat 500L

Der Fiat 500L

Was bedeutet diese Auszeichnung für die Kunden? Ganz einfach: Wer eines der drei Modelle neu anschafft, kann nach vier Jahren noch einen hohen Wiederverkaufswert erzielen. Der Fiat 500L kommt in der Modellversion 1.4 16V Pop laut Bähr & Fess Forecast auf einen Restwert von 55 Prozent bezogen auf den Neupreis. Damit liegt er in derKategorie „Minivan“ an der Spitze. In puncto absolutem Werteverlust muss sich der italienische Allrounder (7.155 €) nur dem Dacia Lodgy geschlagen geben (4.645 €).

Beim Fiat Freemont können sich die Ergebnisse der Studie ebenfalls sehen lassen. Der Freemont in der Ausführung 2.9 16V Multijet gilt als „Restwertriese 2017“ nach absoluten Zahlen. Der Wertverlust beträgt lediglich 14.413 €. Mit dem Antrieb 2.4 16V VVT Aut. ist der Van laut Aussage der Prüfer nach vier Jahren noch 46 Prozent des Neupreises (27.290 €) wert. Auf Basis dieser Prognose erreicht er innerhalb seines Segments den zweiten Platz. Das Modell mit dem größten Werterhalt in Prozent ist der VW Sharan Trendl., TDI 85 kW BM (48 %).

Der Fiat 500C (Version 1.2 8V, Neupreis: 14.100 €)  ist mit einem Verlust von 6.768 Euro das wertstabilste Cabrio. Bei einem Gebrauchtwagen-Verkauf lassen sich noch 52 Prozent des Kaufpreises erzielen.

Externe Einflussfaktoren berücksichtigt

Focus Online  und Bähr & Fess Forecast gehen bei ihrer Restwert-Auswertung je nach Segment von einer jährlichen Fahrleistung zwischen 11.500 (z.B. Minivans) und 22.000 Kilometern (z.B. Vans) aus. Zusätzlich fließen externe Faktoren wie beispielsweise die Inflationsrate, das Bruttosozialprodukt, die Kraft der Konkurrenz und Arbeitslosenzahlen sowie marken- und modellspezifische Kriterien (z.B. Betriebskosten, Qualität, Erfahrung mit Vorgängermodellen) in die Progrnose mit ein.

 

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