Die 5 sparsamsten Kleinstwagen 2012 – Für jeden was dabei

Als Pendant zu unserem Blog bezüglich der fünf sparsamsten Kleinwagen, gibt es hier nun eine Übersicht zu den von uns ausgewählten sparsamsten Kleinstwagen bzw. Minis. In unsere Auswahl fielen dabei der Smart Fortwo, der neue Renault Twingo, der Lancia Ypsilon sowie zwei Modelle des Herstellers Fiat, der Fiat 500 und Panda. Alle weisen einen kombinierten Dieselverbrauch von unter 4 Litern auf und gehören somit wahrhaftig zu den spritsparendsten Minis.

Der Smart Fortwo

Der Smart Fortwo ist seit 1998 auf dem Markt erhältlich und verfügt seit dem Frühjahr 2012 über ein neues Facelift, was besonders das Exterieur angeht. Das Facelift beinhaltet unter anderem eine prägnantere Hervorhebung des Logos in der Karosserie und ein insgesamt dynamischer wirkendes Äußeres.

Smart Fortwo

Der Smart Fortwo als Coupé und Cabrio

Der Common-Rail-Turbodiesel cdi mit 40 kW (52 PS), der sowohl als Coupé (ab 12.095 €) als auch als Cabrio (ab 15.185 €) erhältlich ist, verbraucht bloß 3,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer und stößt zwischen 86-87 Gramm CO2 pro Kilometer aus. 

Die drei erhältlichen Ausstattungsvarianten pure, pulse und passion bieten gemeinsam unter anderem ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und ESP, einen Beifahrersitz mit vollständig umklappbarer Lehne, ein Multifunktionsdisplay, einen Crashsensor zur Aktivierung der Warnblinkanlage oder ein Drive Lock, eine automatische Türverriegelung beim Anfahren.

Je nach Ausstattungslinie können dann Extras wie Ambientebeleuchtung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, eine zweistufige Sitzheizung oder ein Audio System mit z.B. Radio und CD-Funktion sowie Navigation und Freisprecheinrichtung integriert werden.

Äußerlich lässt sich der Smart zudem mit einigen Extras vielseitig individualisieren. So zum Beispiel kann man aus einer Reihe von sehr trendigen Smart-Art-Stickern wählen, die an den Seiten angebracht werden.

Der Renault Twingo

Seit Anfang 2012 ist der Renault Twingo in einer neuen Aufmachung erhältlich, die ihn insgesamt frecher und moderner erscheinen lässt. Besonders fällt dabei die überarbeitete Front auf, die nun z.B.  kreisrunde Nebelleuchten, ein hervorgehobenes Markenemblem und einen überarbeiteten Kühlergrill umfasst.

Der neue Renault Twingo 2012

Der Renault Twingo besticht durch sein neues, freches Design

In der Ausführung dCi 85 eco² mit 63 kW (86 PS) verbraucht der Twingo lediglich 3,4 Liter auf 100 Kilometer.  Zur Co2-Effizienzklasse A gehörend, stößt er außerdem 90 g/km CO2 aus. In der Ausstattungsvariante Dynamique ist er ab 15.500 € erhältlich. Darin enthalten sind unter anderem eine Klimaanlage, Radio/CD/MP3/Bluetooth, Tempomat, elektrisch verstellbare Außenspiegel und elektrische Fensterheber für vorne. Zusätzlich ausstatten kann man den Wagen z.B. mit einer Klimaautomatik oder einem elektrischen Panorama-Glas- oder Faltschiebedach.

Für die äußere Gestaltung hat sich Renault einige frische Ideen einfallen lassen. Neben den teilweise sehr auffälligen Farben lässt sich der Twingo nämlich auch durch einige andere Desginelemente, wie z.B. Rennstreifen, Sternen- oder Streifenmuster personalisieren. Auch kann man sich zwischen einer Reihe an unterschiedlichen Polsterungen und Felgendesigns entscheiden.

Der Lancia Ypsilon

Seit 2011 wird die neue Auflage des Lancia Ypsilon vertrieben. Die sparsamste und zugleich leistungsstärkste Variante bildet der Lancia Ypsilon 1.3 Multijet 16V mit 70 kW (95 PS) und integrierter Start-Stop-Automatik. Der Diesel hat einen kombinierten Verbrauch von 3,8 Litern auf 100 Kilometern und einen CO2-Ausstoß von 99 g/km und gehört somit zur CO2-Effizienzklasse A.

4. Generation des Ypsilon mit 5 Türen

Die Dieselvariante ist die sparsamste und zugleich leistungsstärkste.

Der Diesel ist in den Ausstattungsvarianten Silver (ab 15.950 €), Gold (ab 16.800 €) und Platinum (ab 18.600 €) erhältlich. Die Silver-Variante wartet unter anderem mit einem mehrstufigen Heiz- und Belüftungssystem, Multifunktionsdisplay, ABS, ESP, 6 Airbags, elektrischen Fensterhebern für vorn und einer Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung auf. Erweitert man auf die Goldvariante, so kommen z.B. eine manuelle Klimaanlage, eine Audioanlage mit MP3-fähigem CD-Player und Doppeltuner und elektrisch einstellbare Außenspiegel hinzu. Und greift man sogar zur teuersten Ausstattung Platinum, wird man darüber hinaus mit einer automatischen Klimaanlage mit weißer Ambiente-Beleuchtung, elektrisch einstellbaren Außenspiegeln, einer Innenausstattung in Leder-/Stoff-Kombination, einer Blue&Me Funkfreisprechanlage Bluetooth, einer MYPORT-Vorrüstung für das portable Navigationsgerät Blue&Me oder sogar Spracherkennung verwöhnt. Erweiterbar ist der Kleinstwagen dann noch um Optionen wie einem Tempomat, Regen- und Dämmerungssensoren, einem Glasschiebedach, oder dem Parkassistenten “Magic Parking”, mit dem sich der Ypsilon vollautomatisch in eine Parklücke manövriert.

Es lässt sich aus 16 verschiedenen Lackierungen, zum Teil auch Bi-Color, wählen. Zudem lässt sich der Ypsilon durch weiteres Zubehör für innen und außen, wie z.B. Seitenzierleisten, zusätzliche Ypsilon-Logos oder verschiedene Inneneinrichtungspakete noch mehr personalisieren.

Der Fiat 500

Die Neuauflage des Fiat 500, die sich an dem Ursprungsmodell Fiat Nuova 500 orientiert, wurde nach einer Designstudie im Jahr 2007 für den Verkauf freigegeben. Einige Elemente wurden dabei moderner gestaltet, wie etwa die Scheinwerfer oder das Heck.

Fiat 500: Erster Kleinstwagen mit 5 Sternen im NCAP-Crashtest

Die Ausführung 1.3 Multijet 16V mit serienmäßiger Start-/Stop-Automatik und 70 kW (95 PS) schluckt kombiniert bloß 3,9 Litern auf 100 Kilometer und hat einen CO2-Ausstoß von 104 g/km. Ab 16.600 € ist das Dieselmodell in der Ausstattungsvariante Lounge erhältlich. Diese enthält unter anderem ein Autoradio mit CD- und MP3-Player, vier Lautsprechern und zwei Hochtönern, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel, eine manuelle Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, einen Bordcomputer und ein festes Panoramaglasdach.

Zusätzlich aufrüstbar ist der Fiat 500 z.B. mit einer Alarmanlage, einem elektrischen Glasschiebedach, hinteren Parksensoren, einem Hifi-Audio System, Bi-Xenon-Scheinwerfern oder mit einer Lederinnenausstattung. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Individualisierung: So lässt sich nämlich aus verschiedenen Designs wie Rennstreifen, Blumenmustern, zusätzlichen Emblemen oder Zierleisten wählen.

Übrigens: Der Fiat 500 hat als erster Kleinstwagen 5 Sterne im NCAP-Crashtest bekommen und wurde neben anderen Auszeichnungen sowohl 2008 als auch 2009 zum besten Stadtauto ernannt.

Der Fiat Panda

2011 wurde auf der IAA in Frankfurt die dritte Generation des Wagens vorgestellt, die seit März 2012 im Handel erhältlich ist. Im Vergleich zu der Ur-Form ist die neueste Generation in ihrer äußeren Erscheinung moderner und nicht mehr so kastenförmig. Die Neuauflage setzt jedoch weiterhin auf Funktionalität statt Luxus.

Fiat Panda dritte Generation

Der neue Fiat Panda 2012 setzt wie seine Vorgänger auf Funktionalität

In der Dieselversion 1.3 16V Multijet Start+Stopp verbraucht man bei einer Leistung von 55 kW (75 PS) kombiniert bloß 3,9 Liter. Der CO2-Ausstoß beschränkt sich auf 104 g/km (CO2-Effizienzklasse B).

Der Diesel ist ab 13.790 € in der Lounge-Ausstattungsvariante erhältlich, die serienmäßig unter anderem eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, ein Autoradio mit MP3-fähigem CD-Player und sechs Lautsprechern, eine manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber für vorn und elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel umfasst.

Erweitern lässt sich der Panda mit verschiedenen Paketen, die z.B. mit einer Blue&Me Freisprechanlage oder einer Vorrüstung für ein Navigationsgerät auf die technische Ausstattung aufbauen. Allerdings lassen sich auch einzelne Elemente hinzubuchen, wie etwa ein elektrisches Glasschiebedach oder hintere Parksensoren. Es stehen weiterhin zehn verschiedene Farben zur Auswahl, die sowohl standardmäßig als auch sehr modern ausfallen. Auch was die Farbe der Inneneinrichtung angeht, kann man sich zwischen den Kombinationen von Grau mit Rot, Blau oder Sand entscheiden. Schlussendlich liegt man im Durchschnitt bei einem Preis um die 17.000 €, bei dem so manch andere Modelle in dem Segment erst einmal anfangen.

Wie man also sieht, hat jedes dieser Autos seine eigenen Vorzüge. Gleichsam jedoch verfügen sie über zahlreiche Möglichketen der Individualisierung und über einen äußerst sparsamen Dieselverbrauch.

 

 

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