BMW i3: erstes Elektroauto aus dem i3-Portfolio geht 2013 in Serienproduktion

Auf dem Genfer Automobilsalon 2013 stellte BMW vielversprechende Neuheiten seines i-Portfolios vor. Neben dem BMW i3 Concept Coupé konnten die Messebesucher auch den BMW i8 Concept Spyder begutachten und sich von BMWs eDrive Technologie überzeugen, die in Zukunft für alle Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge des Herstellers relevant sein wird. Sämtliche i Modelle von BMW sind mit einem Elektromotor, einer Lithium-Ionen-Batterie und intelligentem Antriebsmanagement ausgerüstet. So auch der BMW i3, ein fortschrittliches Elektroauto, das bereits in diesem Jahr in den Handel gehen soll.

BMW i3 concept coupé

BMW i3 Concept Coupé

Batterie laden: am liebsten privat

In einem großen Elektromobilitäts-Feldversuch mit rund 1.000 Testkunden (Testfahrzeuge: ActiveE und MINI E) in zehn Ländern fand BMW heraus, dass die zurückgelegten Reichweiten in einem Elektroauto sich kaum von denen in konventionell betriebenen Pkws unterscheiden. Pro Tag legten die Kunden im Durchschnitt gut 40 Kilometer pro Tag zurück. Hinsichtlich der Ladung der Batterie ergab sich die Erkenntnis, dass die Fahrer ihr Elektrofahrzeug in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche aufladen. Die bevorzugten Aufladeorte während der Testphase waren nicht gar öffentliche Stationen, sondern das eigene Zuhause oder die Arbeitsstelle – und das obwohl rund 70 Prozent der Testfahrer zu Beginn der Studie die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladestationen als besonders wichtig bewerteten.

i3 als Pendlerauto

In Anlehnung an den Feldversuch hat BMW das eDrive Antriebssystem des neuen i3 für einen typischen Penderbetrieb zwischen Wohn- und Arbeitsort ausgerichtet. So geht der Hersteller bei einer Reichweite von 130 bis 160 Kilometern davon aus, dass ein Aufladen der Batterie etwa alle 2-3 Tage notwendig ist. Für ein städtisches Wohn- und Arbeitsumfeld macht diese Rechnung mit Sicherheit Sinn.

Schon bald bei den Händlern: BMW i3

Schon bald bei den Händlern: BMW i3

Die perfekt geplante Route

Um die Belastung der Batterie möglichst gering zu halten, hat BMW beim i3 einige „Spar-Maßnahmen“ ergriffen. So arbeitet die Innennraumheizung z.B. energiesparend nach dem Prinzip der Wärmepumpe. Die Beleuchtung besteht aus stromsparenden Leuchtdioden. Highlight des neuen Elektroautos ist die vollständige Vernetzung. Mit Hilfe von ConnectedDrive Diensten kann der Fahrer seine Route ideal und realistisch planen. Eine dynamische Reichweitenanzeige berücksichtigt alle verkehrsrelevanten Daten für eine bestimmte Strecke und berechnet unter Berücksichtigung des Ladezustands der Batterie, des Fahrstils, der Aktivität der elektrischen Komfortelemente und der Fahrmodi (COMFORT, ECO PRO, ECO PRO+) einen Wert für die fahrbare Reichweite. So kann das System beispielsweise Bergauffahrten oder Staus als besonders energieraubende Streckenabschnitte einkalkulieren. Die Reichweitenanzeige ist auf dem Informationsdisplay innerhalb der Navigationskarte abzulesen. Der Fahrer kann sich sogar in der Nähe anfahrbare Ladestationen anzeigen und sich per Knopfdruck einen Platz reservieren lassen. Im Modus „Schnelladen“ fließen innerhalb weniger Minuten Energie für bis zu 120 Kilometer in die Batterie.

Wem das alles noch nicht reicht, der hat die Möglichkeit, die Reichweite mit dem Range Extender auf 300 Kilometer zu erhöhen. Für eine gewünschte Anzahl von Tagen im Jahr macht BMW zudem das Angebot, ein konventionelles Auto als Fahrzeugersatz zur Verfügung zu stellen, z.B. für einen Tagesausflug raus auf’s Land.

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