BMW i3 – Aktuell fortschrittlichstes Elektroauto kommt 2013 auf den Markt

Immer mehr Automobilhersteller setzen auf nachhaltige Technologien und somit vor allem auf die Entwicklung von Elektroautos. Auch BMW hat nun ein Elektroautosegment mit dem Namen BMW i in die Welt gerufen: 2011 stellte der bayrische Autobauer zwei Conceptcars auf der IAA in Frankfurt vor – den BMW i3 und den i8. Während der i8 ein sportliches Elektrofahrzeug werden soll, wird der i3 in die Sparte der Kleinwagen eintauchen. Ab 2013 soll der i3 auf dem Markt erhältlich sein und, laut BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer, „günstiger als ein 5er-BMW“ sein – also unter 40.000 Euro. Der Hintergrund dieser Studie war, ein Elektroauto zu konzipieren, welches möglichst wenig wiegt. Dadurch, dass Teile der Karosserie aus Karbon und nicht aus Stahl hergestellt werden, kann der i3 im Vergleich zu anderen Elektroautos seiner Klasse daher etwa 300 Kilogramm an Gewicht einsparen. Insgesamt gilt der i3 zu dieser Zeit als das fortschrittlichste Elektroauto.

Der i3 wird 2013 als Serienfahrzeug erhältlich sein

Der Elektromotor des i3, in dem eine Lithium-Ionen-Batterie schlummert, leistet 170 PS bzw. 125 Kilowatt. Innerhalb von nur vier Sekunden ist der i3 bei einer Geschwindigkeit von 60 Km/h, nach weiteren vier auf 100 Km/h. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 Km/h beträgt die Reichweite des Elektroautos gleichermaßen etwa 150 Kilometer. Laut Studien von BMW ist diese Reichweite für etwa 90% der Bevölkerung vollkommen ausreichend. Wer dennoch weiter fahren muss, wird auf Wunsch einen Range Extender bestellen können, der mit einem kleinen Benzinmotor während der Fahrt Strom produziert. Aber auch der normale Elektromotor kann als Generator fungieren und einen Teil des Stroms während der Fahrt zurück in die Batterie speisen. Eine Aufladung an der heimischen Steckdose dauert etwa sechs Stunden, bei Nutzung einer Schnellladestation ist die Batterie nach nur einer Stunde wieder zu 80% geladen.

Die Türen des i3 lassen sich gegenläufig öffnen

Der Innenraum des i3 stellt ein weiteres Highlight dar. Mit den durchgehenden Sitzbänken, welche unter anderem das Austeigen auf jeder Seite erleichtern, dem vergleichbar großen Platzangebot und der Verwendung nachwachsender Rohstoffe wie Leder, Eukalyptus-Holz, Naturfasern und Wolle entsteht eine sehr angenehme, Lounge-ähnliche Atmosphäre. Am freistehenden Lenkrad befinden sich Kombiinstrumente, Start-Stop-Schalter und Gangwahlhebel, weshalb eine Mittelkonsole entfallen kann und den Raum größer erscheinen lässt. Über unterschiedliche, futuristisch anmutende Displays werden zum Beispiel Navigation und die Audioanlage gesteuert, ebenfalls kann dem Fahrer ein Überblick über den aktuellen Fahrzeugstatus und den Batterieverbrauch gegeben werden. Auch möglich ist es, mit seinem Smartphone die Batterieladung zu überwachen. Die Türen sind gegenläufig zu öffnen und das Elektroauto bietet Platz für 200 Liter Gepäck. Außerdem lassen sich die hinteren Sitze umklappen, um noch mehr Stauraum zu realisieren.

Der Innenraum des i3 erscheint in einem Lounge-ähnlichen Charakter

Mit dem i3 hat BMW einen großen Schritt in Richtung zukünftiger Elektroautos getan, was vor allem die Leichtbauweise angeht. Noch dazu bietet das Auto dem Fahrer einen für ein Elektroauto sehr großen Komfort und ist einfach ein echter Hingucker. Bleibt nur noch abzuwarten, wie der tatsächliche Launch des Autos im kommenden Jahr verläuft.

 

 

 

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